Internetzugang

Doch welche Möglichkeiten gibt es, online zu gehen? Was benötige ich, um mir zu hause einen Internetzugang einzurichten?
Die Definition für den Internetzugang klingt relativ simpel. Darin heißt es, dass es sich hierbei um eine allgemeine Verbindung eines Computers bzw. eines Netzwerkes mit dem Internet handelt. Dabei gilt es zwischen zwei Zugangsarten zu unterscheiden. Zum einen gibt es die moderne Möglichkeit der Breitband-Datenfernübertragung (per DSL- oder Kabelmodem) und den "klassischen" Schmalband-Verbindungen (analoges Modem bzw. ISDN). Um als Privatmann einen Zugang ins Internet zu bekommen bedarf es eines Dienstleistungsvertrages mit einem Internetanbieter. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Angefangen von den minutengetakteten Abrechnungssystemen bis hin zu den Flatrates, die unbegrenztes Surfen rund um die Uhr ermöglichen. Doch dazu später mehr.

Die Verbindung erfolgt über einen sog. Einwahlknoten, der mit einem Modem kundenseitig eingerichtet werden muss. Dieses Modem muss, ebenfalls auf der Seite des Kunden, mit einem Rechner oder mit einem Netzwerk verbunden sein. Dies kann kabelgebunden (LAN), kabellos (WLAN) oder über das herkömmliche Stromnetz erfolgen. Die Leistung der Verbindung wird in Bit pro Sekunde (bit/s) angegeben. Dieser bezeichnet den Durchsatz der Daten, der beim Datenaustausch entsteht. Zur Zeit ist der DSL-Standard mit 1024 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) am weitesten verbreitet.
Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit des mobilen Internets. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, das World Wide Web auf einem Mobilgerät zugänglich zu machen. Diesen Fortschritt in der Mobilfunktechnik gibt es bereits seit den 1990er Jahren.

Damals allerdings noch extrem langsam. Erst durch die GSM-Erweiterungen von HSCSD, GPRS und EDGE ist es möglich relativ schnell auf Internetinhalte mit einem mobilen Endgerät zuzugreifen. Die Nutzer dieser Art des Internetzugangs können somit mit maximal 7,2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) surfen. Allerdings steckt die Zahl der Nutzer in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Viele können sich nicht vorstellen mit einem relativ kleinen Handy-Display und der damit verbundenen kleinen Tastatur im Internet Inhalte abzurufen. Außerdem ist der für viele als zu hoch wahrgenommener Preis für die angebotene Dienstleistung ein negatives Merkmal. Für viele Handynutzer schreckt auch die teilweise Komplexe Konfiguration des entsprechenden Endgerätes von der Nutzung ab. Es fehlt an Kostenkontrolle, sofern keine Flatrate in Anspruch genommen wird. Beim herunterladen einer Internetseite ist nicht ersichtlich, wie viele kbits diese besitzt bzw. mit welchem Preis diese zu Buche schlagen.